Eine Hardware-Wallet einzurichten ist ein besonderer Moment. Für viele Menschen ist es der erste Schritt hin zur echten Selbstverwahrung – der Punkt, an dem das Sprichwort „Not your keys, not your coins“ endlich Realität wird. Und doch wird genau dieser Moment oft von Stress, Unsicherheit und manchmal sogar Angst geprägt.

Die meisten Hardware-Wallets beginnen den Einrichtungsprozess ähnlich: Kurz nach dem Auspacken wird man dazu aufgefordert, die Wiederherstellungswörter der Wallet sorgfältig aufzuschreiben. Man wird gewarnt, keine Fehler zu machen, keine Fotos zu erstellen, die Wörter nicht laut auszusprechen – und daran erinnert, dass der Verlust dieser Wörter bedeutet, für immer den Zugriff auf die Wallet zu verlieren. All das ist technisch korrekt und wichtig zu verstehen. Doch die Art und Weise, wie dieser Backup-Schritt integriert wird, kann erheblichen psychologischen Druck erzeugen – insbesondere bei Anfängern.

Die BitBox wählt daher bewusst einen anderen Ansatz. Anstatt dich in den ersten Minuten der Einrichtung dazu aufzufordern, die Wörter manuell aufzuschreiben, erstellt die BitBox automatisch ein sicheres Backup auf der mitgelieferten microSD-Karte. Das dauert nur wenige Sekunden, stellt sicher, dass das Backup gültig ist, und lässt dennoch die Möglichkeit offen, später beliebig viele manuelle Backups zu erstellen.

Schauen wir uns die Vorteile dieses Ansatzes etwas genauer an!

Die Angst vor der Einrichtung

Wenn man mit Menschen spricht, die frisch mit der Selbstverwahrung anfangen, taucht ein Thema immer wieder auf: die Angst, etwas falsch zu machen.

Diese Dynamik führt häufig dazu, dass die Einrichtung aufgeschoben wird. Wir hören regelmäßig von Nutzern, die ihre erste Hardware-Wallet wochenlang nicht ausgepackt haben, weil sie sich noch nicht bereit fühlten und die “Einstiegshürde” schlichtweg zu hoch war.

Die Wiederherstellungswörter sind als Generalschlüssel der Wallet zwar essentiell, doch wie sie eingeführt werden, spielt eine wichtige Rolle. Wenn die allererste Erfahrung mit Selbstverwahrung Angst und Stress auslöst, ist das nicht nur ein Problem für die Nutzererfahrung, sondern auch für die Sicherheit insgesamt – denn im Zweifel bleiben die Bitcoin dann länger als nötig auf einer Börse liegen.

Selbstverwahrung sollte ermutigend sein – nicht Stress auslösen, bevor man überhaupt angefangen hat.

MicroSD-Karten Backups

Während der Einrichtung einer BitBox muss lediglich die mitgelieferte microSD-Karte eingesteckt werden, und ein Backup wird automatisch erstellt. Man kann sich das so vorstellen, als würden die 12 oder 24 Wiederherstellungswörter „auf die microSD-Karte geschrieben“ werden. Die Wiederherstellungswörter existieren weiterhin in der BitBox und bilden nach wie vor die Grundlage deiner Wallet. Der Unterschied liegt ausschließlich darin, wie die Wörter gespeichert und verwendet werden können – was mehrere entscheidende Vorteile mit sich bringt.

Blitzschnell

Das microSD-Backup wird im Bruchteil einer Sekunde erstellt, und der gesamte Einrichtungsprozess dauert nur wenige Minuten. Es gibt keine Unterbrechung, bei der man erst einen Stift suchen, die Schreibweise überprüfen und jedes Wort sorgfältig nummerieren muss. Der Ablauf bleibt flüssig und fokussiert.

Wichtig ist zu verstehen, dass dies kein Sicherheitskompromiss ist. Von Anfang an existiert ein gültiges Backup der Wallet – lediglich auf einem anderen Speichermedium.

Fehlerfrei

Menschen machen Fehler. Das ist kein Vorwurf, sondern Realität. Beim manuellen Aufschreiben von 24 englischen Wörtern können nunmal Fehler passieren. Ein Wort wird falsch gelesen. Zwei Wörter werden vertauscht. Die Handschrift ist Jahre später schwer zu entziffern, wenn das Backup tatsächlich benötigt wird.

Auch wenn die meisten Hardware-Wallets – einschließlich der BitBox – Schritte zur Überprüfung eines analogen Backups anbieten, sind diese nicht immer vollständig und selbst kleinere Unklarheiten können die Wiederherstellung in Zukunft unnötig erschweren. 

Durch die direkte Erstellung des Backups auf der microSD-Karte eliminiert die BitBox diese gesamte Fehlerquelle während der Einrichtung. Natürlich entbindet das den Nutzer nicht von seiner Verantwortung. Nachdem das Backup erstellt wurde, muss die microSD-Karte genauso behandelt werden wie ein klassisches Backup auf Papier – denn sie gewährt Zugriff auf die Wallet, genau wie die Wiederherstellungswörter auch.

BIP-39 Kompatibel

Die microSD-Backups sind kein geschlossenes System. Die Wiederherstellungswörter werden in einem simplen Format gespeichert und bleiben vollständig kompatibel mit dem BIP-39 Wallet-Standard. Die Wiederherstellung ist schnell und unkompliziert. In einer Notfallsituation, in der du keinen Zugriff mehr auf eine BitBox hast, kannst du deine Wallet entweder manuell mit den Wiederherstellungswörtern wiederherstellen oder unser Open-Source Tool zum Auslesen der Backups auf der microSD-Karte ohne BitBox nutzen.

Vielseitig und flexibel

Zur Erhöhung der Redundanz können zusätzliche Backups auf mehreren microSD-Karten erstellt werden. Die Recovery-Wörter lassen sich jederzeit direkt auf dem Gerät anzeigen und manuell auf Papier oder in Stahl sichern. Digitale und analoge Backups können beliebig kombiniert werden, sodass sich das Setup an individuelle Sicherheitsbedürfnisse anpassen lässt.

Mit anderen Worten: Komfort ersetzt nicht Kontrolle – sondern ergänzt sie. So kann die microSD-Karte beispielsweise einfach an ein klassisches Papier- oder Stahl-Backup geheftet werden, um das Beste aus beiden Welten zu verbinden: Praktikabilität und Langlebigkeit.

Mehrere Backuparten – inklusive ihrer Vorteile – können gemeinsam verwendet werden.

Auch beim Verwalten mehrerer Wallets mit einer einzigen BitBox ist die microSD-Karte hilfreich, da mehrere unterschiedliche Backups auf einer einzigen Karte gespeichert werden können. Während die manuelle Wiederherstellung über Recovery-Wörter auf einer Hardware-Wallet oft mühsam ist, dauert die Wiederherstellung über eine microSD-Karte nur wenige Sekunden. Der Wechsel zwischen verschiedenen Backups wird dadurch deutlich komfortabler.

Option zum Überspringen

Nicht jeder Nutzer möchte ein Backup auf einer microSD-Karte erstellen – und das ist völlig legitim. Manche bevorzugen von Anfang an einen vollständig analogen Ansatz. Erfahrene Nutzer verfügen möglicherweise bereits über eigene, etablierte Backup-Strategien.

Aus diesem Grund ermöglicht die BitBox, das automatische microSD-Backup während der Einrichtung zu überspringen und die Wiederherstellungswörter stattdessen direkt auf Papier oder Stahl zu sichern.

Das Ziel ist nicht, eine „richtige“ Methode zur Sicherung vorzuschreiben, sondern Angst und Stress für diejenigen zu reduzieren, die es benötigen, und gleichzeitig volle Flexibilität für diejenigen zu erhalten, die einen anderen Ansatz bevorzugen. Selbstverwahrung ist individuell. Und dasselbe sollte auch für die Backup-Strategie gelten.

Fazit

Die Wiederherstellungswörter sind das wichtigste Element deiner Wallet. Sie sind der Generalschlüssel zu deinen Bitcoin, und sie sicher zu verwahren ist essenziell. Doch wie diese Verantwortung eingeführt wird, macht einen Unterschied.

Durch die Erstellung eines sicheren microSD-Backups in wenigen Sekunden entfernt die BitBox den fehleranfälligen Schritt des manuellen Aufschreibens der Wörter gleich zu Beginn. Die Einrichtung wird ruhiger, reibungsloser und zugänglicher – insbesondere für Menschen, die neu in der Selbstverwahrung sind.

Du kannst deine Wiederherstellungswörter weiterhin aufschreiben.
Du kannst sie weiterhin in Edelstahl sichern.
Du kannst weiterhin eine robuste Backup-Strategie aufbauen.

Der Unterschied besteht darin, dass diese Reise nicht mit unnötigem Stress beginnen muss. Und für viele Nutzer ist genau das der entscheidende Faktor, damit sich Selbstverwahrung endlich machbar anfühlt.


Du hast noch keine BitBox?

Deine Kryptowährungen sicher zu verwahren, muss nicht kompliziert sein. Die BitBox-Hardware-Wallets speichern deine privaten Schlüssel offline – sodass du deine Coins sicher verwalten kannst.

Sowohl die BitBox02 Nova als auch die BitBox02 sind in einer Bitcoin-only Edition erhältlich, mit radikal reduzierter Firmware: Weniger Code bedeutet eine kleinere Angriffsfläche – ideal, wenn du ausschließlich Bitcoin verwahren möchtest.

Jetzt eine BitBox kaufen!


Die BitBox-Produkte werden von Shift Crypto, einem privaten Unternehmen mit Sitz in Zürich, Schweiz, entwickelt und hergestellt. Unser Team aus Bitcoin-Entwicklern, Krypto-Experten und Sicherheitsingenieuren entwickelt Produkte, die unseren Kunden eine stressfreie Reise vom Anfänger zum Meister der Kryptowährung ermöglichen. Unsere Hardware-Wallets ermöglichen es den Nutzern, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu speichern, zu schützen und mit Leichtigkeit zu handeln – zusammen mit der dazugehörigen Software, der BitBoxApp.